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10.7.2011

Ziele und Konzept von "Casa Alemana"

Mit dem "Casa Alemana" haben die Exportinitiativen die Möglichkeiten zum Betrieb von Gebäuden mit erneuerbaren Energiequellen vermittelt und gezeigt, wie eine sinnvolle Kombination baulicher und technischer Lösungen den effizienten Einsatz von Energie in Gebäuden ermöglicht.

Casa Alemana, Ausstellungspavillon für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
© BMWi

"Casa Alemana" - das deutsche Haus - ist ein mobiler Ausstellungspavillon der Exportinitiativen für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz der Bundesrepublik Deutschland unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Die Bundesrepublik Deutschland ist weltweit bekannt für innovative und verlässliche Qualität technischer und industrieller Systeme und Produkte. Die Begriffe "German Engineering" und "Made in Germany" stehen heute für Innovationskraft und verlässliche Qualität. Deutschland ist der internationale Markt- und Innovationsführer im Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienztechnologien und Energieberatung. An dieser Erfahrung und dem Wissen sollen auch andere Länder teilhaben.

Musterbeispiel für energieeffizientes Bauen und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen

Mit dem "Casa Alemana" haben die Exportinitiativen einem breiten lateinamerikanischen Publikum die Möglichkeiten zum Betrieb von Gebäuden mit erneuerbaren Energiequellen vermittelt und gezeigt, wie eine sinnvolle Kombination baulicher und technischer Lösungen den effizienten Einsatz von Energie in Gebäuden ermöglicht.

Das "Casa Alemana" orientiert sich an den Siegerbeiträgen der TU Darmstadt zum Solar Decathlon. Bei diesem vom amerikanischen Energieministerium ausgerichteten Wettbewerb gewann die TU Darmstadt in den Jahren 2007 und 2009 mit ihrem Modellhaus jeweils den ersten Platz. Um jedoch Transport und Aufbau einfacher zu gestalten und die Kosten einzuschränken, wurde ein mobiler Ausstellungspavillon nach den Vorbildern der SolarDecathlon Häuser konzipiert. Mit diesem Konzept wird ein klarer Bezug zu den besonderen Anforderungen des Bauens und Wohnens in Lateinamerika hergestellt. Das "Casa Alemana" soll ein Musterbeispiel für energieeffizientes Bauen sein. Die hier eingesetzte Solartechnik beispielsweise macht sich die kostenlose Sonnenenergie zunutze, die in Lateinamerika reichlich vorhanden ist.

Roadshow durch Lateinamerika von April 2010 bis Juli 2011

Die Reise des "Casa Alemana" führte ab April 2010 über 16 Monate durch 13 Länder Lateinamerikas. Beginnend in Sao Paolo vermittelte es an allen Standorten das Know-how der deutschen Industrie für zukunftsfähige Bauweisen und innovative Gestaltungsmöglichkeiten im energetischen Bereich. Es zeigte die aktuell verfügbaren, vielfältigen Möglichkeiten, Gebäude auch in Lateinamerika energieeffizient und nachhaltig zu gestalten.

Casa Alemana, Karte der Roadshow in Lateinamerika

Die Roadshow wurde durch das Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in Lateinamerika begleitet. An jedem Standort wurden eine Reihe von unterschiedlichen Aktivitäten wie beispielsweise Informationsveranstaltungen, aber auch Seminare und Workshops für ein interessiertes Publikum organisiert. Eine zentrale Homepage informierte im Vorfeld über die geplanten Veranstaltungen in jedem Land. Eine gezielte Marketingkampagne schaffte zusätzlich Aufmerksamkeit und sensibilisiert potentielle Besucher für das Thema nachhaltiges und energieeffizientes Bauen. Das Besucherprogramm wurde von den jeweiligen AHKs durchgeführt unter Einbindung der verschiedenen deutschen Institutionen im Land (Botschaften, Goethe Institut, Deutsche Auslandsschulen etc.).