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Veranstaltung

Informationsreise Albanien

Kleinwasserkraft- und Windenergienutzung für Albanien

Beginn: 21.5.2012
Ende: 25.5.2012
Ort:

Deutschland/Berlin, Norddeutschland, Sachsen



Ausgehend von sich gut entwickelnden wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, dem hohen Potenzial für eine weitere Erschließung der Kleinwasserkraft und einem zunehmenden Interesse an der Windenergienutzung, wurde die Informationsreise mit Fokus auf Kleinwasserkraft und Windenergienutzung in Deutschland durchgeführt.

Stabiles Wirtschaftswachstum und steigende Energienachfrage
Albanien ist eines der wenigen Länder in Europa, welches auf dem Höhepunkt der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 keinen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts verzeichnete: nach Jahren stabilen Wirtschaftswachstums verlangsamte sich das Wachstum im Zuge der Krise lediglich und wächst seither um jährlich 3%. Der Energiebedarf in Albanien hat sich in den vergangenen Jahren verdoppelt. Vor diesem Hintergrund werden Energieeffizienz-Projekte und der Ausbau von Stromerzeugungskapazitäten realisiert.

Rahmenbedingungen für Erneuerbare Stromerzeugung verbessern sich
Mit der Liberalisierung der Stromwirtschaft wurde begonnen: unabhängigen Erzeugern wird Netzzugang und Belieferung von Kunden gewährt. Obwohl der Anteil privater Kraftwerksbetreiber deutlich zunimmt, liegt der Anteil privater Stromerzeugung bei ca. 1%. Die nationale Energiestrategie berücksichtigt neben der Energieeffizienz auch die stärkere Nutzung Erneuerbarer Energien; ein Gesetz, welches konkrete Fördermechanismen formuliert, ist in Arbeit. Bisherige Förderungen umfassen Importzollbefreiungen und teilweise Investitionserleichterungen.

Wasserkraft dominiert Stromerzeugung
Die Stromwirtschaft wird durch große Wasserkraftanlagen geprägt: 98% der Erzeugung erfolgt in Wasserkraftanlagen. Dabei wird das Potenzial mit den vorhandenen Anlagen noch nicht ausgeschöpft. Auf der Agenda stehen Modernisierung von Wasserkraftanlagen wie auch der Neubau.
Die albanische Regierung unterhält Konzessionsverträge mit lokalen und ausländischen Investoren für die Errichtung von ca. 300 Anlagen. Die "Kleinwasserkraft"-Nutzung gewinnt zusehends an Bedeutung.

Windenergie mit (noch) unbekannten Potenzialen
Trotz fehlender detaillierter Windmessungen sieht die nationale Energiestrategie vor, dass bis 2020 der Strombedarf zu 4% durch Windenergienutzung realisiert wird. Besonders Gebiete an der Küste und in den Bergen könnten für die Windenergienutzung interessant sein.

Made in Germany steht hoch im Kurs
Deutsches Know-how, Technik und Technologie "Made in Germany" werden in Albanien sehr hoch geschätzt. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen bei der Markterschließung und -entwicklung im Bereich der Erneuerbaren Energienutzung, der umfassenden Produkt- und Leistungspalette entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind deutsche Unternehmenskontakte für die albanischen Teilnehmer von großem Interesse und Nutzen.

Zielgruppe und Teilnehmer
Die albanischen Teilnehmer kamen aus folgenden Bereichen/Institutionen:

  • Ministerium für Wirtschaft, Handel und Energie
  • Nationale Agentur für Natürliche Ressourcen und Energieverband
  • Stromregulierungsbehörde (ERE)
  • Staatlicher Stromerzeuger (KESH)
  • Kleinwasserkraftwerksunternehmen
  • Planungsbüros, Beratungsfirmen, Finanzinstitutionen

Am 25. Mai 2012 gab es für deutsche Unternehmen die Möglichkeit, an einer Networking Veranstaltung in Berlin teilzunehmen.

Den Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier.



Kontakt:

Renewables Academy (RENAC) AG
Frau Uta Zähringer
Schönhauser Allee 10 - 11
10119 Berlin
Tel.: +49 (0) 30-526 895 870
E-Mail: zaehringer@renac.de

German Association of Industry and Trade in Albania
Business Services
Herrn Admir Lleshi
Rr. Skenderbej 4/7
AL-Tirana
Tel.: +355 (0) 4 222 7146
E-Mail: lleshi@dih-al.com