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Veranstaltung

AHK-Geschäftsreise (ausgebucht)

Solarenergie und Biomasse in netzfernen Gebieten

Beginn: 16.9.2012
Ende: 22.9.2012
Ort:

Kolumbien/Bogotá



Vom 17. - 22. September 2012 fand eine AHK-Geschäftsreise nach Bogotá, Kolumbien statt, die sich an Unternehmen im Bereich Bioenergie und Solarenergie richtete. Die Anreise war für den 16. September, die Konferenz für Dienstag, den 19. September 2012 in Bogotá geplant, die anderen Tage waren für individuelle Gesprächstermine in Kolumbien vorgesehen. Am 17. September 2012 plante die AHK ein landeskundliches Rahmenprogramm für die Unternehmen.

Kolumbien erlebt seit einigen Jahren ein robustes Wirtschaftswachstum. Nicht zuletzt wirkt sich das auch auf den Energiebedarf aus, der sich laut Schätzungen der lokalen Energie-Planungsbehörde UPME, in den nächsten 20 Jahren verdoppeln wird.

Mit einer durchschnittlichen Tages-Sonneneinstrahlung in Kolumbien von 4,5 kWh/m2 ist gerade die Solarenergie eine interessante Alternative, um den aktuellen Strommix zu erweitern und zu diversifizieren. Besonders die Regionen La Guajira im Norden und Orinoquia im Westen weisen außergewöhnliches Potential mit Durchschnittswerten von ca. 6 kWh/m2 auf. Die Solarenergie bietet in Kolumbien große Vorteile, da durch die naturräumliche Gliederung komplexe Energienetzwerke notwendig sind, welche zum Teil nicht rentabel sind. Seit 2000 existiert der vom Bergbau- und Energieministerium geschaffene Fond FAZNI für Energieentwicklung in abgelegenen Gebieten, der genau solche Investitionsprojekte mitfinanziert. Darüber hinaus gibt es eine positive politische/gesetzliche Entwicklung bezüglich der Förderung Erneuerbarer Energien (Gesetz 697): Netzferne Gebiete sollen eine besondere Förderung erhalten, ebenso Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche.

Die wichtigsten Landwirtschaftsprodukte Kolumbiens, Bananen, Ölpalmen, Reis und Zuckerrohr erzeugen große Mengen an biologischen Neben- und Abfallprodukten (z. B. wird die jährliche Produktion von Zuckerrohr-Bagasse auf 7,5 Mio. Tonnen geschätzt). Auch für Biomasse werden zunehmend gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen: Seit Dezember 2002 wird bspw. der Verkauf von Strom aus Biomasse unter bestimmten Bedingungen von der Mehrwertsteuer befreit (Gesetz 788). Durch die Privatisierung verschiedener Mülldeponien in Kolumbien entstand zudem der Bedarf aus den biologischen Abfällen Energie zu erzeugen. Grundsätzlich ist der Bedarf an Biokomponenten (Bakterien) und Anlagen groß, da es kein lokales Angebot gibt.

Die AHK-Reise richtete sich an folgende Unternehmen: Technologieanbieter aus den Bereichen Photovoltaik, Solarthermie und CSP sowie Biomasse, die vor allem Produkte für Anlagen in netzfernen Gebieten anbieten.



Kontakt:

Deutsch-Kolumbianische Industrie- und Handelskammer
Alexander Steinberg
Cra. 13 No. 93-40, piso 4
110221 Bogotá
Kolumbien
Tel: +57 (1) 651 37 62
Fax: +57 (1) 651 3772
E-Mail: alexander.steinberg@DEinternational.com.co

eclareon GmbH
Christian Siebel
Luisenstraße 41
10117 Berlin
Tel: 030 25042103
Fax: 030 246 286 94
E-Mail: chs@eclareon.com

Die eclareon GmbH ist für die Akquise der AHK-Geschäftsreise und die Programmgestaltung des Seminartages in Abstimmung mit der AHK verantwortlich. Zudem ist die eclareon GmbH Mitglied des Steuerungskreises und des Koordinierungskreises der Exportinitiative Erneuerbare Energien.


Downloads

Factsheet Kolumbien (Deutsch-Kolumbianische Industrie- und Handelskammer)

Geschäftspotential für deutsche Unternehmen im Bereich Biomasse und Solarenergie PDF: 84,7 KB

Anmeldeunterlagen AHK-Geschäftsreise Kolumbien

PDF: 627,3 KB